Webseiten infizieren PCs über Lücken in Adobes Reader
- Die Hersteller von Antivirensoftware weisen auf präparierte PDF-Dokumente hin, durch die Angreifer den PC eines Opfers mit Schädlingen infizieren können. Dazu genügt es, ein Dokument auf einer Webseite etwa mit dem Internet Explorer oder Firefox zu öffnen. Die Dokumente nutzen dabei Sicherheitslücken im Adobe Reader, Adobe Acrobat Professional, 3D und Standard vor den Versionen 8.1.2 aus. Auch die Version 7 ist betroffen, hier gibt es derzeit noch kein Update.
- Die Erkennungsrate der präparierten Dokumente durch Virenscanner ist derzeit noch ziemlich bescheiden. Bei zwei von drei heise Security vorliegenden Exemplaren erkannten gerade einmal F-Secure, McAfee, Microsoft, Norman und Symantec den unter anderem W32.Pidief genannten Exploit. Anwender sollten so schnell wie möglich auf die Version 8.1.2 von Adobe Reader oder Adobe Acrobat wechseln.
- Quelle: heise security Meldung vom 2008-02-12 11:52










